Die Gruppe Kander


Die Verteidigung der linken Thunersee-Seite - im speziellen die Sperrstellen Einigen, Sattelegg, Spiezwiler und Wimmis
HSP-Kander
Die militärische Lage der Schweiz erforderte nach 1940 eine Zentralraum-Verteidigung: Das Reduit. Die Zugänge zu diesem Rückzugsraum in den Alpen wurden besonders stark gesichert. Am linken Thunerseeufer bildeten zahlreiche Bunker die Verteidigungslinie von Einigen über die Sattelegg bis ins Engnis von Wimmis. Gebaut wurde in Einigen ein grosser Tankkanal und in Spiezwiler eine Bunkerlinie für Feldkanonen.

Wer sich achtet, sieht heute viele dieser Bauten im Gelände und fragt sich vielleicht, was hinter den Panzertüren oder Scharten ist. Ob es sich dabei um eine echte Scheune oder einen Bunker handelt, ist oft nicht auf den ersten Blick klar. Und einiges ist gar nicht mehr sichtbar: Zum Beispiel die Stollenanlage im Pintel bei Wimmis.

Autor Hans-Rudolf Schoch hat aus dem Bundesarchiv und weiteren Archiven zahlreiche Bilder und Informationen über die Planung, den Bau und den geplanten Einsatz dieser Verteidigungsstellung zusammengetragen. Im bewährten Stil der früheren Publikationen über die 3. Division im Raum Thunersee schafft er eine Übersicht, die als Standardwerk gelten darf.

Bisher geheim waren die Stellen, wo Sprengstoff eingebaut war, um notfalls Brücken, Bahnlinien und Strassen zu zerstören. Diese Sprengobjekte umfassen ein eigenes Kapitel.

Band 6 der Publikationsserie «3. Division im Réduit» von Hans-Rudolf Schoch (Mail).
230 Seiten. Format A4. Farbig mit historischen Bildern/Plänen, geklebt, Softcover. Erstauflage 2016.

Preis: 54 Franken - inkl. Postversand Inland/Rechnung beiliegend – Onlinebestellung im SHOP